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Leben und Tod

Letztens hat sich ein Mädchen aus meiner parallel Klasse umgebracht . Pillen geschluckt – künstliches Koma – Hirntot – Geräte wurden abgeschaltet . So schnell kann es gehen . Ich kannte sie kaum , ich glaube darüber sollte ich froh sein sonst würde ich jetzt in ziemlicher trauer versinken … schätze ich mal .. Früher , als ich selber noch mit den Gedanken rumgespielt habe mich umzubringen , hätte ich mir gewünscht , dass es genauso kurz und schmerzlos für mich wäre .. Der Tod hat mir schon als kleines Kind schreckliche Sorgen bereitet , und wenn ich ab und zu auf den Gedanken komme ernsthaft über das Leben nach dem Tod ect. zu überlegen , muss ich schnell anfangen zu weinen . Es geht einfach nicht und ich will es auch nicht weiter vertiefen .Trotzdem , seit dem dieses mir doch ziemlich unbekannte Mädchen tot ist , beschäftigt mich diese trauer . Am 4.10.13 ist die Mutter eines Jungen aus meiner Klasse verstorben , sie hatte einen Schlaganfall . Pascal ( der Junge / ihr Sohn ) war nach dem zocken mit ein paar Freunden nach Hause gekommen und fand sie . Tod . Er versuchte sie zu reanimieren , und hat Hilfe geholt , er hat alles richtig gemacht doch am Ende konnte selbst das beste nicht mehr helfen . Pascal und ich waren nie gute Freunde , wirklich beliebt war er in der Klasse sowieso nicht , aber in den letzten Jahren haben wir alle als Klassengemeinschaft zusammen gefunden und verstanden uns alle recht gut . Am nächsten Tag , nachdem ich von dem Unglück erfahren hatte , meldete ich mich bei ihm um mein Beileid auszudrücken und Hilfe und Beistand anzubieten , daraufhin sagte er , dass er uns eigentlich schon länger als Freunde ansah . Das erfreute mich . Mit dem Tod hatte ich bis jetzt nicht wirklich etwas zu tun , keiner meiner Freunde , Familienmitglieder ( die ich kennengelernt habe ) oder Leute zu denen ich eine emotionale Bindung hatte sind verstorben . Ich kann es mir nicht vorstellen eine geliebte Person zu verlieren , am schlimmsten geht es mir wenn ich darüber nachdenke , dass meine Großeltern nicht für immer für mich da sein werden . Auch wenn sie alle ein wenig komisch sind und ihr Eigenarten an sich haben , haben sie von meiner Geburt an nur das beste für mich gewollt . Vor allem Oma & Opa Mütterlicherseits haben weder Kosten noch Mühen gescheut um uns Glücklich zu machen , dies habe ich leider als Kind ( unbewusst ) ausgenutzt , was mir heute wirklich leid tut . Ich liebe meine Großeltern einfach . Das selbe tun meine Eltern für mich natürlich auch alles aber bei ihnen habe ich nicht die ständige Angst , dass dieser Moment unser letzter sein könnte , obwohl der Tod meistens anders kommt, als man erwartet ( siehe Beispiel Pascal’s Mutter – sie war erst 38 Jahre alt ) . Viele Menschen sagen man solle jeden Tag leben als wäre es dein letzter , doch ich finde einfach , dass man jeden Moment den man mit den geliebten Menschen verbringt nutzen sollte – denn der könnte euer letzter gemeinsame Moment gewesen sein .

13.10.13 20:51

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